Ausgabe 58

HEIMAT NEU LEBEN SEITE 2 MIETERSERVICE HEIMAT NEU LEBEN SEITE 3 EDITORIAL Ihr Herbert Singer Verwaltung (davon 5 Teilzeit) 56 Auszubildende 8 Regiebetrieb und Hauswarte (davon 1 Teilzeit) 42 Reinigungskräfte (Teilzeit) 2 ZEUS GmbH (Teilzeit/geringf. Beschäftigte) 27 Sozialbau-Team Liebe Leserinnen und Leser, W ie kann wohnen bezahlbar bleiben? Diese Frage bewegt die meisten Bür- ger des Landes, … und uns täglich! Doch schaffen ständige Rechtsverschärfun- gen bezahlbares neues Wohnen? Neu gebau- ter Wohnraum kann heute nur hochwertig und sehr aufwändig hergestellt werden. Insoweit ist täglich gebetsmühlenartig gefordertes günsti- ges Bauen zur Erreichung günstiger Mieten ein Wunschtraum. Denn das Normendickicht und die gestiegenen Anforderungen insbesondere an Brandschutz, Schallschutz, Barrierefreiheit und Energieeinsparung aus Verordnungen, DIN- Normen und Gesetzen machen kostengünstiges Bauen und in der Folge günstige Mieten (ohne öffentliche Förderung) schlicht und einfach un- möglich. Als Ausweg ist die verbesserte soziale Woh- nungsbauförderung der bayerischen Staatsregie- rung zwar zu begrüßen. Doch die enorm gestie- genen Baukosten der letzten Jahre fressen diese Förderung weitgehend auf. Zudem kann öffent- lich geförderter Wohnungsbau, der ja nur rd. 6–7% des Gesamt-Bauvolumens pro Jahr aus- macht, die Preisspirale nicht wirklich stoppen. Mehrere Jahre haben Baukosten-Senkungskom- missionen gute Einsparvorschläge erarbeitet. Die politische Umsetzung dieser Verbesserungs- vorschläge fällt auf bundespolitischer Ebene höchst spärlich aus und wird dem Bedarf und dem Druck am Wohnungsmarkt in Süddeutsch- land und in den Ballungsräumen keinesfalls ge- recht. Kontraproduktiv ist zudem die stetige Verschär- fung des Mietrechtes. Sie stoppt selten die „schwarzen Schafe“ auf Vermieterseite. Denn alle gewinnen nichts, wenn es wertorientierte private Kapitalanleger von Eigentumswohnun- gen abschreckt, weil diese mit der Komplexität des Mietrechtes überfordert werden. Hier wird durch immer neue Anforderungen der Bogen überspannt. Nur ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage an den jeweiligen lokalen Woh- nungsmärkten kann bezahlbare Mieten wieder ermöglichen. Dazu bedarf es rasch einer investi- tionsfreundlichen Wohnungs- und Mietpreispoli- tik für möglichst viel Wohnungsneubau. Sozial verantwortlich tun wir als kommunales Wohnungsunternehmen alles, dieser Rolle so- wohl auf der Vermieterseite wie auch als Bau- herrschaft gerecht zu werden. In diesem Sinne hat die Sozialbau 2015 die Wohnraum-Offensive für 600 neue Wohnungen (200 Miet- und 400 Eigentumswohnungen) bis 2020 gestartet und einen enormen Kraftakt geschultert. Wir sind dankbar, trotz des enorm angespannten Hand- werkermarktes dieses ambitionierte Ziel tat- sächlich zu schaffen (siehe Seiten 10-13). Dies war nur durch eine enorme Gemeinschaftsleis- tung des gesamten Sozialbau-Teams möglich. Mit den allerbesten Wünschen für einen sonni- gen und genüsslichen Sommer verbleibe ich mit herzlichen Grüßen, HEIMAT NEU LEBEN

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