Ausgabe August 2026

Zum Schuljahr 2026/27 startet die Montes- sori Fachoberschule für Gestaltung (MOSAllgäu) im September in ihren neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Haus Hochland in Kempten. Nach einer intensiven und teilweise herausfordernden Sanierung mit komplettem Umbau des früheren Bühnenhauses kann der Unterricht nun beginnen. Entsprechend den Anforderungen der MOS wurde das Gebäude gezielt auf die Bedürfnisse der Fachoberschule ausgerichtet und umgebaut. Die Innenräume gestalten die Schülerinnen und Schüler der MOS nach der Übergabe durch die Sozialbau selbst mit. Charakter erhalten, Räume neu gedacht Von Anfang an war es allen Beteiligten wichtig, den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu bewahren. Dieser wird insbesondere durch die Fassade, das großzügige Foyer und den Saal im Stil der 1970er-Jahre geprägt und konnte so weit wie möglich erhalten bleiben. Der zusätzliche Raumbedarf wurde durch den Um- und Neuaufbau des ehemaligen Bühnenbereichs gedeckt – ganz im Sinne des Mottos: „Bestehendes neu gedacht“. Wo immer möglich, wurden bestehende Räume weitergenutzt und für die neue Nutzung als Kunsträume, Werkstätten sowie Bereiche für Schulleitung und Lehrkräfte angepasst, ohne ihre HAUS HOCHLAND WIRD MOS-ALLGÄU Bei der Schlüsselübergabe von links: Raphael Brandmiller (Geschäftsführer der Augsburger Lehmbaugruppe), Sozialbau-Geschäftsführer Martin Langenmaier, Schulleiterin Katharina Fahdt, Oberbürgermeister Christian Schoch und Sozialbau-Geschäftsführer Thomas Heubuch. HEIMAT NEU LEBEN SEITE 16 Grundstruktur zu verändern. Statt einem Neubau konnten so nachhaltig, wertvolle Bestandsressourcen erhalten und gesichert werden. Komplexe Sanierung unter neuen Standards Wie so oft beim Bauen im Bestand blieb auch dieses Projekt nicht ohne Überraschungen: Die bauliche Substanz erwies sich stellenweise weniger gut als erwartet. Gleichzeitig galt es, neue Öffnungselemente behutsam in das bestehende Gebäude zu integrieren. Darüber hinaus machte die neue Nutzung eine umfassende technische Modernisierung erforderlich. Aktuelle Anforderungen an Brand- und Schallschutz sowie an die energetische Qualität wurden erfüllt und das Gebäude in allen Bereichen entsprechend ertüchtigt. Auch die digitale Infrastruktur wurde zeitgemäß und zukunftssicher ausgebaut. Zudem wurde die gesamte Sanitärtechnik erneuert und die Wärmeversorgung auf Fernwärme umgestellt. Kreative Förderung bis zum Fachabitur In den neuen Räumen bietet die MOS jungen Erwachsenen vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Gestaltung. Sie lernen verschiedene künstlerische und gestalterische Techniken kennen und entwickeln ihre individuellen Fähigkeiten weiter. Diese gezielte Förderung führt die Schülerinnen und Schüler bis zum Fachabitur. Ort der Begegnung für alle Auch nach der Umgestaltung bleibt das Gebäude ein offenes Haus der Begegnung. Es öffnet sich künftig für Veranstaltungen und Ausstellungen allen Bürgerinnen und Bürgern. Rund 3,6 Millionen Euro hat die Sozialbau in die Sanierung und den Umbau investiert. MOS-Allgäu startet im Haus Hochland Schulstart im Sommer

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