HEIMAT NEU LEBEN SEITE 20 Am 5. Mai 2026 fand die feierliche Grundsteinlegung für das erste Gebäude der östlichen Gebäudespange statt: Das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ – ein wichtiger Meilenstein für die Parkstadt Engelhalde. Was vor Jahren als städtebauliche Vision begann, nimmt nun greifbare Form an. Die Sozialbau gestaltet ein zukunftsfähiges Quartier – mit Wohnraum, Nahversorgung, Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität. Der Grundstein wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Christian Schoch, den Pfarrern Aleksander Gajewski und Vitus Schludermann, den Geschäftsführern Thomas Heubuch und Martin Langenmaier sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrats, der Stadtverwaltung, der Planer und Baupartner gesetzt. Ein Moment, der für die Bedeutung des Projekts steht: Die Parkstadt Engelhalde wird nicht nur Wohnraum für rund 1.000 Menschen schaffen, sondern auch ein neues Zentrum für das Stadtgebiet am Engelhaldepark werden. Ein Gebäude, viele Funktionen Im Fokus steht das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ – ein vier- bis fünfgeschossiges Gebäude. Im Erdgeschoss entsteht ein Lebensmittelmarkt mit rund 2.000 m² Handelsfläche mit Bedienungs-Frischetheke, umfassenden Lagerkapazitäten und einem modernen Bäckereishop mit Café. Dieser öffnet sich mit großzügigen Freisitzen direkt zum verkehrsberuhigten Engelhaldeplatz und soll so zu einem lebendigen Treffpunkt für Bewohner, Nachbarn, Besucher und Arbeitende werden. Darüber erstrecken sich rund 6.200 m² hochwertige Gewerbeflächen. Ob als Arztpraxis, Büro oder Dienstleistungsbetrieb – die Flächen sind flexibel teilbar und an individuelle Nutzungsbedürfnisse anpassbar. Große Fensterfronten und lichtdurchflutete Grundrisse sorgen für eine helle, offene Atmosphäre. Ein besonderes Highlight: der große gemeinschaftliche Terrassengarten im zweiten Obergeschoss. Hier können Beschäftigte die Mittagspause genießen oder sich für informelle Meetings treffen – mit Blick auf den grünen Quartiersplatz und den angrenzenden Engelhaldepark. Architektur im Einklang mit der Umgebung Das Gebäude fügt sich mit seiner fein gegliederten Glasfassade mit integriertem Sonnenschutz harmonisch in das städtebauliche Gesamtkonzept ein. Der optisch abgesetzte, teilweise begrünte Sockelbereich gliedert die Nutzungen klar: Handel unten, Büros und Praxen darüber. Diese Gestaltung unterstreicht die urbane Qualität des Quartiers und setzt gleichzeitig einen modernen, lebendigen Akzent für den neuen Stadtteil. Ein neues Herz schlägt für Kempten Nachhaltigkeit von Anfang an Verantwortung für Umwelt und Zukunft ist bei Sozialbau kein Schlagwort, sondern Bauprinzip. Die Beheizung der Gebäude erfolgt mit Nahwärme und wird durch die Photovoltaikanlage auf dem Gründach ergänzt. Eine weitere Photovoltaikanlage, deren Strom die Ladeinfrastruktur versorgt, ist auf dem Quartiersparkhaus vorgesehen. „Nachhaltigkeit fängt bei uns schon im Keller an – und reicht bis aufs Dach“, betont Martin Langenmaier, Geschäftsführer der Sozialbau. „Mit Nahwärme, Gründächern und eigenen Solaranlagen setzen wir auf langfristige Energieeffizienz. Damit tragen wir nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern schaffen gleichzeitig bezahlbaren, zukunftssicheren Wohn- und Arbeitsraum.“ Barrierefreiheit ist selbstverständlich: Alle Geschosse sind über drei großzügige Treppenhäuser und Aufzüge erreichbar. Auch die Tiefgarage im Untergeschoss bietet nicht nur Stellplätze, sondern auch Lademöglichkeiten für Fahrräder und Elektroautos – ein wichtiger Baustein für eine zukunftsgerichtete Mobilität. Mobilität neu gedacht – weg vom Auto, hin zum Miteinander Ein zentrales Anliegen der Planung: Die Innenfläche des Quartiers bleibt autofrei. Fußgängerinnen, Radfahrer und Kinder sollen sich sicher und ungestört bewegen können. Die Zufahrt für Anlieferung, Mitarbeiterverkehr und Besucher erfolgt ausschließlich über die Ostseite – abgewandt von Wohngebäuden und Gemeinschaftsflächen. Über eine neu gestaltete Erschließungsstraße vom Schumacherring aus gelangen Autofahrer direkt ins Quartiersparkhaus mit über 370 Stellplätzen. Besonderes Detail: Im Erdgeschoss des Parkhauses sind die Parkflächen ebenerdig befahrbar – ideal für Einkaufswägen. Hier befinden sich auch barrierefreie Plätze für Rollstuhlfahfahrer/-innen und Familien. Die oberen Etagen dienen als Parkraum für Beschäftigte und Kunden des „Parkstadt Engelhalde Zentrums" sowie für Quartiersbesucher. Ein Quartier wächst – mit Weitblick Bis zur gemeinsamen Eröffnung im Sommer 2028 – des Nahversorgungsgebäudes, des Quartiersparkhauses und der Freianlagen – wird die Sozialbau rund 40 Millionen Euro investiert haben. Doch damit endet die Entwicklung nicht: Der dritte Bauabschnitt, ein zehnstöckiger Büroturm am Eingang der Parkstadt, wird künftig als architektonisches Landmark und weiterer Impulsgeber für Arbeitsplätze und urbanes Leben dienen. „Die Parkstadt Engelhalde ist mehr als ein Bauprojekt“, sagt Oberbürgermeister Christian Schoch. „Es ist ein Beitrag zu einem lebendigen, nachhaltigen und sozial durchmischten Kempten.“ Thomas Heubuch, Geschäftsführer der Sozialbau, ergänzt: „Wir schaffen hier nicht nur Gebäude, sondern Lebensräume – mit Nähe, Natur und Zukunftschancen.“ Haus 1 Haus 4 IV Haus 3 VII IV IV V IV IV V IV IV IV IV IV VI IV IV V V IV IV IV IV V IV V V IV IV V VI IV Haus 1 Haus 2 Haus 2 Haus 3 4suaH 1. Bauabschnitt 2. Bauabschnitt Büro/Gewerbe/Lebensmittelmarkt Kindertagesstätte Parkgarage Bürogebäude Mobilitätshub 8 Kreativquartier Kurzinfos im Überblick Investitionsvolumen (Bauabschnitte 3 & 5): ca. 40 Mio. Euro Lebensmittelmarkt: ca. 2.000 m² Handelsfläche + Café mit Freisitz Büro- und Praxisflächen: ca. 6.200 m², flexibel teilbar ab 100 m² Barrierefreier Zugang: über 3 Treppenhäuser und Aufzüge Nachhaltigkeit: Nahwärme, Gründach, Photovoltaik Eröffnung geplant: Sommer 2028 8 IV VII IV IV IV IV IV IV IV IV IV VI IV IV IV IV IV IV IV IV IV VI IV Haus 1 Haus 4IV Haus 3 VII IV IV V IV IV V IV IV IV IV IV VI IV IV V V IV IV IV IV V IV V V IV IV V VI IV Haus 1 Haus 2 Haus 2 Haus 3 4suaH Grundsteinlegung für das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“
RkJQdWJsaXNoZXIy NzMzNDc5