Ausgabe August 2026

DAS MAGAZIN FÜR WOHNEN UND LEBEN IN KEMPTEN UND IM ALLGÄU Grundsteinlegung für das Nahversorgungs- und Dienstleistungsgebäude in der Parkstadt Engelhalde Ausgabe 79, August 2026

Gewerbeeinheiten 631 Verwaltete Eigentumswohnungen 2.699 Einheiten 7.703 Mietwohnungen 4.373 Pkw-Parkplätze Gründung 1956 Verwaltung (davon 11 Teilzeit) 79 Auszubildende 9 Regiebetrieb und Hauswarte (davon 2 Teilzeit) 53 Reinigungskräfte (Teilzeit) 2 ZEUS GmbH (Teilzeit/geringf. Beschäftigte) 17 Mitarbeiter 6.984 die Sozialbau in P Bilanzvolumen in 2025 241,7 Mio. € Jahresumsatz 2025 68,9 Mio. € Bauinvestitionen 2025 39,3 Mio. € Jahresüberschuss 2025 7,7 Mio. € Zahlen HEIMAT NEU LEBEN SEITE 3 EDITORIAL Thomas Heubuch Geschäftsführer Sozialbau HEIMAT NEU LEBEN Martin Langenmaier Geschäftsführer Sozialbau Liebe Leserinnen und Leser unserer HEIMAT NEU LEBEN, Kempten und das Allgäu entwickeln sich weiter – und Sozialbau gestaltet diese Entwicklung aktiv mit. In dieser Ausgabe von „Heimat neu leben“ zeigen wir Ihnen, wie vielfältig unsere Aufgaben heute sind: vom Neubau dringend benötigter Wohnungen in der Parkstadt Engelhalde und in der Rottachstraße über die Grundsteinlegung für das Nahversorgungs- und Dienstleistungsgebäude „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ bis hin zu Investitionen in die Digitalisierung. Ein Schwerpunkt liegt auf unserem Jahresergebnis 2025. Es zeigt, dass wir wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Investitionen zusammenbringen. In den vergangenen zehn Jahren konnten wir 959 neue Wohnungen schaffen. Gleichzeitig investieren wir weiter in unseren Wohnungsbestand, in Klimaschutz und in die Zukunftsfähigkeit unserer Quartiere. Damit leisten wir einen verlässlichen Beitrag für bezahlbares Wohnen in Kempten. Wie konkret diese Arbeit aussieht, lesen Sie in mehreren Beiträgen dieser Ausgabe: etwa zum Team Neubau & Vertrieb, das Projekte von der ersten Idee bis zur Übergabe begleitet, zur Entwicklung der Parkstadt Engelhalde, zur Modernisierung unseres Regiebetriebs oder zum Umbau des Haus Hochlands für die Montessori Fachoberschule. Auch die Themen Betriebs- und Heizkosten, E-Ladeinfrastruk- tur und digitale Unterstützung in der Verwaltung zeigen, wie sich die Rahmenbedingungen des Wohnens und Arbeitens stetig verändern. Daneben ist uns wichtig, das Miteinander in der Region zu stärken. Der bereits 6. Sozialbau-Cup im Illerstadion, unser Engagement für Vereine und Kultur sowie viele weitere Initiativen stehen für das, was uns als kommunales Unternehmen ausmacht: Verantwortung für Gebäude und Quartiere, aber ebenso für das Leben in unserer Stadt. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns mit Ihnen auf einen sonnigen Sommer, entspannende Urlaubstage und behagliches Wohlfühlwohnen in unseren begrünten Wohnanlagen. Es grüßen Sie herzlich Ihr Ihr Thomas Heubuch Martin Langenmaier

Team Neubau & Vertrieb Jubiläumsmieter 6. Sozialbau Cup Ausbildung bei Sozialbau Kemptener Tanzherbst Bau- und Immobilienmesse 2026 Was ist los in Kempten? Sozialbau sponsert Allgäu Comets Heimaträtsel HEIMAT NEU LEBEN die Sozialbau in Zahlen Editorial DigiKon Süd 2026 Betriebs- und Heizkosten im Fokus Heißwasser gegen Unkraut Ergebnisse unserer Mieterbefragung KI unterstützt die Verwaltung E-Ladestationen der Sozialbau Großsanierung im Parkhaus „Am Rathaus“ AniCura in Kempten Sozialbau Jahresergebnis 2025 MOS-Allgäu startet im Haus Hochland Parkstadt Engelhalde – 2. Bauabschnitt Parkstadt Engelhalde Grundsteinlegung Nahversorgungsgebäude Bauvorhaben Rottachstraße Regiebetrieb – fit für die Zukunft 2 3 5 6 7 8 10 11 12 13 14 16 18 20 22 23 24 26 28 29 30 30 31 31 32 HEIMAT NEU LEBEN SEITE 5 GenderHinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. Wir legen großen Wert auf Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung, sondern hat lediglich redaktionelle Gründe. Alle Gender sollen sich von den Inhalten unseres Kundenmagazins gleichermaßen angesprochen fühlen. 20 8 10 31 Wenn in der bigBOX Allgäu nicht ein Konzert, sondern die Wohnungswirtschaft den Ton angibt, spürt man schnell: Hier geht es um Zukunft. Sozialbau war dabei nicht nur Teilnehmer. Mit Peter Mair als Vorsitzendem des Fachausschusses Digitalisierung im VdW Bayern waren wir auch an der inhaltlichen Gestaltung beteiligt und führten durch Teile des Programms. Am 14. und 15. April wurde Kempten so zum Treffpunkt für die Wohnungswirtschaft aus Bayern und BadenWürttemberg. Auftakt mit Cyber-Sicherheit Los ging es mit White Hacker Marco Di Filippo. Er zeigte die Perspektive eines Angreifers und schärfte die Sensibilität dafür, in IT-Sicherheit zu investieren, Notfallpläne zu organisieren und Mitarbeiter intensiv zu schulen. Am Nachmittag wurde es praxisnah: Einsteiger erhielten einen Überblick über grundlegende Absicherungen, Fortgeschrittene bekamen Detaileinblicke ins White Hacking – also Methoden, mit denen Schwachstellen in der IT-Infrastruktur gezielt aufgedeckt werden, bevor Angreifer sie nutzen. EU Data Act: Datenhoheit verständlich gemacht Dr. Carsten Brodersen ordnete anschließend den neuen „EU Data Act“ ein: Er regelt, wer Daten nutzen darf und zu welchen fairen Bedingungen Dienstleister sie bereitstellen müssen. An Beispielen wurde deutlich, welche Anforderungen an Formate, Zugänge und Prozesse nötig sind, damit aus Daten Mehrwerte entstehen und die Datenhoheit gewahrt bleibt. Aus der Praxis: Wenn Daten helfen und KI unterstützt Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Anwendbarkeit. Beispiele aus der Datenanalyse zeigten, wie aus vorhandenen Daten Orientierung für Planung, Steuerung und Berichtswesen wird. Dazu kamen Einblicke in KI-Assistenzsysteme und in vernetzte Ökosysteme im Gebäudebetrieb: Wie lassen sich digitale Einzellösungen so zusammenführen, dass am Ende nicht mehr Komplexität entsteht, sondern mehr Überblick? Was bleibt, ist Rückenwind Die DigiKon Süd in Kempten bot viel Raum für fachlichen Austausch und neue Kontakte. Unterm Strich nehmen wir Rückenwind mit: für mehr Sicherheit, mehr Klarheit bei Daten – und für Digitalisierung, die dann gelingt, wenn man sie gemeinsam anpackt. DigiKon Süd 2026 Kempten als Treffpunkt für den digitalen Aufbruch DIGIKON Unser Tipp für mehr Sicherheit im Internet: Verwenden Sie keine Wörter, sondern Fantasiekombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mit einer Länge von 12 bis 16 Zeichen. Verwenden Sie kein Passwort für verschiedene Zugänge doppelt. Das macht es Angreifern deutlich schwerer, Ihre Zugänge zu knacken. Geehrt wurde Sozialbau-Geschäftsführer Martin Langenmaier (Mitte) für seinen langjährigen Einsatz im Fachausschuss Digitalisierung des VdW Bayern von Dr. Korbinian Weisser (rechts) und Peter Mair (Sozialbau). Foto: Klaus D. Wolf INHALT

HEIMAT NEU LEBEN SEITE 7 Umwelt- freundlich und chemiefrei Die Pflege der Außenanlagen stellt Hausmeisterteams oft vor große Herausforderungen: Unkraut sprießt an Wegen, Plätzen und in Beeten – und klassische Methoden wie chemische Unkrautvernichter sind aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen immer weniger gefragt, teil- weise sogar verboten. Die Hausmeisterei der Sozialbau hat deshalb auf eine umweltfreundliche Alternative gesetzt: das Heißwassergerät. Mit diesem Gerät werden Unkräuter ausschließlich durch heißen Wasserdampf bekämpft. Bereits wenige Sekunden nach dem Kontakt mit dem heißen Wasser sterben die Pflanzen ab. Die Methode verzichtet vollständig auf chemische Mittel und ist somit besonders umweltschonend. Boden und angrenzende Pflanzen werden nicht belastet – ein großer Vorteil gerade in Wohnanlagen mit vielen Grünflächen. „Wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern saubere und gepflegte Außenbereiche bieten, ohne dabei die Umwelt zu belasten“, erklärt Hausmeisterin Heidi Heel (im Bild) von Sozialbau. „Das Heißwassergerät ermöglicht uns, Wege und Plätze effektiv von Unkraut zu befreien – schnell, sauber und nachhaltig.“ Ein weiterer Pluspunkt: Der Einsatz ist einfach und flexibel. Das Gerät kann sowohl auf großen Plätzen als auch in engen Bereichen wie Hauseingängen oder Spielplatzwegen eingesetzt werden. Durch die gezielte Anwendung lassen sich schwer zugängliche Stellen effektiv bearbeiten, ohne umliegende Pflanzen zu gefährden. Neben der ökologischen Komponente überzeugt die Heißwasser-Methode auch wirtschaftlich. Langfristig reduziert sie den Pflegeaufwand, da Unkraut bereits an der Wurzel abgetötet wird. Zudem entfällt die Lagerung und Entsorgung von Chemikalien – ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn für das Hausmeisterteam. Die Sozialbau setzt das Heißwassergerät bereits erfolgreich ein. Die Rückmeldungen der Bewohner sind durchweg positiv. Saubere Wege und Plätze tragen zum gepflegten Erscheinungsbild der Wohnanlagen bei und steigern das Wohlbefinden im Alltag. Mit dem Einsatz des Heißwassergeräts zeigt die Hausmeisterei der Sozialbau, wie moderne Gebäudepflege, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen. Chemiefrei, effektiv und schonend – so lässt sich die Pflege der Außenanlagen von morgen bereits heute gestalten. Heißwasser gegen Unkraut Auch im Jahr 2025 bleiben die Energiepreise ein bestimmendes Thema für Mieterinnen und Mieter sowie für Vermieter. Trotz einer vorübergehenden Beruhigung der Märkte bewegen sich die Kosten für Gas, Strom und Wärme weiterhin auf hohem Niveau. Hinzu kommen steigende Netzentgelte, CO₂-Abgaben sowie allgemeine Preissteigerungen bei Dienstleistungen und Wartungskosten, die sich direkt auf die Betriebs- und Heizkosten auswirken. Die Entwicklung an den Energiemärkten bleibt schwer vorhersehbar. Internationale Krisen, politische Entscheidungen und steigende Kosten in der Energieversorgung beeinflussen die Preise nachhaltig und sorgen für anhaltende Unsicherheit. Viele Haushalte spüren diese Belastung daher weiterhin deutlich in ihren monatlichen Nebenkosten. Um diesen Entwicklungen bestmöglich zu begegnen, führen wir weiterhin intensive Verhandlungen mit unseren Energieversorgern, um Kostensteigerungen abzufedern. Gleichzeitig trägt ein bewusster Umgang mit Heizenergie und Warmwasser wesentlich dazu bei, den individuellen Verbrauch – und damit die Kosten – zu senken. Auch bei Investitionen in energetische Maßnahmen verfolgen wir einen ausgewogenen und verantwortungsvollen Weg. Notwendige Modernisierungen und energetisch sinnvolle Verbesserungen setzen wir behutsam mit Augenmaß um, damit Klimaschutz, Energieeffizienz und bezahlbares Wohnen langfristig vereinbar bleiben. Erstmals seit 2012 liegen die Heizkosten pro Quadratmeter Wohnfläche über den Betriebskosten. Im Zeitraum der letzten fünf Jahre konnten die „kalten“ Betriebskosten für unseren Wohnungsbestand um rund 3,3 % gesenkt werden, während die Kosten für Heizung und Warmwasser im gleichen Zeitraum um fast 50 % stiegen. Bei einer Aufschlüsselung der Nebenkosten in ihre Einzelpositionen zeigt sich, dass über 80 % der Gesamtkosten auf nur fünf der 17 Positionen entfallen. Den größten Anteil machen dabei die Heizkosten aus, die auch die Erzeugung von Warmwasser umfassen. Daher können Sie weiterhin durch Ihr individuelles Verbrauchsverhalten – etwa durch sparsamen Umgang mit Warmwasser und richtiges Heizen sowie Lüften – direkt Einfluss auf Ihre Nebenkostenabrechnung nehmen. 1,60 1,40 1,20 1,00 0,80 0,60 0,40 0,20 0,00 Betriebskosten Heizkosten Entwicklung der Betriebs- und Heizkosten (pro m2 /Monat, 1999-2025) (Vermietungsbestand Sozialbau Kempten und Sozialbau Immenstadt) Euro pro m2/mtl. Jahr 1999 2006 2012 2016 2021 2022 2023 2024 2025 • Richtiges Heizen und Lüften • Bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser • Verwendung energiesparender Haushaltsgeräte • Nutzung der Möglichkeiten zur Mülltrennung (Bio- und Papiertonnen sowie Recyclingstationen) Wie kann ich positiv auf meine eigenen Betriebskosten einwirken? Unser Mieterservice berät Sie gerne! Betriebs- und Heizkosten im Fokus Heizkosten 48,9% Hauswart 11,7% Grundsteuer 6,3% Versicherung 3,4% Hausreinigung Fremd. 5,3% Wasser/Kanal/Niederschlagswasser 6,6% Müllabfuhr 6,7% sonstige Betriebskosten 3,4% diverse kleine Positionen zusammengefasst 7,6% 1,54 €/m² Heizfläche/mtl. 1,46 €/m² Wohn- und Gewerbefläche/mtl. Betriebs- und Heizkosten 2025 (prozentuale Kostenverteilung auf den Sozialbau Gesamtbestand)

HEIMAT NEU LEBEN SEITE 8 Wie zufrieden sind unsere Mieterinnen und Mieter? Wo läuft bereits vieles gut – und wo können wir noch besser werden? Mit unserer Mieterbefragung Anfang des Jahres wollten wir genau das herausfinden. Umso mehr freuen wir uns über die Ergebnisse: Insgesamt zeigt sich ein sehr positives Bild – und eine Mieterschaft, auf die wir stolz sind. Hohe Zufriedenheit und starke Bindung Die Auswertung bestätigt: Die Zufriedenheit mit uns als Vermieter ist insgesamt hoch. Viele Mieterinnen und Mieter fühlen sich gut betreut und schätzen die Stabilität ihres Wohnverhältnisses. Dies spiegelt sich auch in einer sehr geringen Umzugsneigung wider – ein klares Zeichen für Vertrauen und langfristige Bindung. Besonders erfreulich: Zentrale Aspekte des Wohnens werden überwiegend positiv bewertet. Wohnung, Wohnumfeld und Sozialbau als Vermieter bilden für viele eine stimmige Einheit. Damit verfügen wir über eine solide Grundlage und eine hohe Identifikation der Mieterinnen und Mieter mit ihrem Zuhause. Wertschätzung für Kompetenz und Betreuung Unsere Mitarbeitenden aus Mieterservice, Hausmeisterei und Handwerksdienstleistungen werden besonders für ihre Kompetenz und Zuverlässigkeit geschätzt. Auch die allgemeine Betreuung sowie unsere Informationskommunikation nehmen viele Mieterinnen und Mieter positiv wahr. Diese Rückmeldungen bestärken uns im täglichen Handeln und zeigen: Unsere Kernleistungen funktionieren stabil – und werden anerkannt. Ebenso positiv bewertet wird das Sicherheitsgefühl im Wohnumfeld. Viele Befragte fühlen sich in ihrem Quartier wohl und sicher. Auch die Wohnungen selbst tragen maßgeblich zur Zufriedenheit bei – insbesondere der Grundriss wird oft als passend und funktional beschrieben. Ehrliches Feedback als Chance So erfreulich das Gesamtergebnis ist – die kritischen Hinweise nehmen wir ebenso ernst. Die Befragung macht deutlich: Die zentralen Herausforderungen liegen weniger im sozialen Umfeld oder am Standort, sondern vor allem in alltagsnahen Themen. Gerade diese Rückmeldungen sind für uns besonders wertvoll. Sie helfen uns, gezielt hinzuschauen, Prioritäten zu setzen und Verbesserungen anzustoßen – dort, wo sie im Alltag unserer Mieterinnen und Mieter wirklich spürbar sind. GEMEINSAM WOHNEN, GEMEINSAM WEITERKOMMEN Ergebnisse unserer Mieter- befragung Tatkräftige Unterstützung vor Ort - unsere Auszubildenden verteilen die Befragungsbögen an die Haushalte. Verlosung der Gewinne Als Dankeschön für die Teilnahme an der Mieterbefragung haben wir unter allen Befragten attraktive Preise verlost. Die 50 Gewinnerinnen und Gewinner eines Einkaufsgutscheins, die 50 Gewinnerinnen und Gewinner eines Parkgutscheins sowie die Gewinnerin des Hauptpreises wurden bereits ausgelost und persönlich informiert. Herzlichen Glückwunsch – und viel Freude mit den Preisen! Ein großer Dank gilt allen Mieterinnen und Mietern, die sich die Zeit genommen haben, an der Befragung teilzunehmen. Ihre ehrlichen Rückmeldungen geben uns Orientierung – und Motivation. Das positive Gesamtbild freut uns sehr. Unser Anspruch bleibt: die hohe Zufriedenheit sichern, Bewährtes fortsetzen und gleichzeitig konsequent daran arbeiten, besser zu werden. Denn gutes Wohnen entsteht im Dialog – heute und in Zukunft. Glückwunsch an die Hauptgewinnerin! Frau Christin Wilhelm (links) vom Mieterservice überreicht den Hauptgewinn aus der Mieterzufriedenheitsbefragung an die Gewinnerin Frau Carolin Christine Heberle. Unsere Teilnehmer haben gewonnen: • 50 Einkaufsgutscheine • 50 Parkwertgutscheine • 1 X Erstattung einer monatlichen Kaltmiete

HEIMAT NEU LEBEN SEITE 10 E-Mails, Notizen, Abstimmungen, Rückfragen, Protokolle – in unserer Verwaltung kommt jeden Tag viel zusammen. Oft sind es nicht die großen Entscheidungen, die Zeit kosten, sondern die vielen kleinen Schritte dazwischen: Informationen suchen, Verträge erstellen, Gedanken sortieren. Genau hier setzen wir jetzt an – mit einer KI-Plattform und digitalen Assistenten als praktische Unterstützung im Arbeitsalltag. Schritt für Schritt statt Schnellschuss Wir führen das neue Werkzeug bewusst behutsam ein. Das Projekt wird zunächst in den Fachabteilungen vorgestellt – damit jeder ein Gefühl dafür bekommt, was KI kann und was nicht. Parallel prüfen wir gemeinsam passende Anwendungsfälle: Wo bringt der digitale Assistent wirklich Entlastung? Erst danach folgt der Rollout der Plattform – kontrolliert und mit klaren Regeln. Drei Helfer, die sofort Nutzen bringen Zum Start gibt es zwei KI-Agenten, die auf typische Aufgaben zugeschnitten sind. Die „Text-Werkstatt“ unterstütztbeim Schreiben, Überarbeiten und Formulieren – datenschutzkonform und schnell. Der „Web-Assistent“ hilft bei fachlichen Fragen, etwa indem er bei Recherche und Strukturierung unterstützt. Warum wir das machen? Weil Zeit wertvoll ist Die Anforderungen steigen, die Ressourcen sind begrenzt. KI kann hier ein echtes Plus sein: Sie unterstützt bei Wissensarbeit, sorgt für mehr Standardisierung und macht Ergebnisse nachvollziehbarer. Vor allem aber schafft sie Freiraum für persönliche Abstimmungen und für Aufgaben, bei denen Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Verantwortung gefragt sind. Unser Grundsatz: KI arbeitet zu – entscheiden tun wir KI ist ein Werkzeug, kein Entscheidungsträger. Die Verantwortung bleibt beim Menschen - immer. Deshalb setzen wir auf klare Leitplanken beim Datenschutz und Datennutzung: Jeder Vorschlag der Sozialbau-KI wird geprüft, bevor er genutzt wird. Frühjahrsputz und Nutzung der Außenanlagen Gemeinsam Zukunft laden HEIMAT NEU LEBEN SEITE 11 E-LADESTANDORTE Sozialbau baut die Ladeinfrastruktur in Kempten aus und setzt dabei auf regional erzeugten Ökostrom Wir von Sozialbau wollen neue Mobilitätsformen in Kempten aktiv fördern. Ein wichtiger Baustein dafür ist der Ausbau der Elektromobilität. Unterstützt werden wir durch unseren Partner AÜW. Bereits heute betreiben wir 40 Ladepunkte an 12 Standorten im Kemptener Stadtgebiet. Weitere Standorte sind in Planung. So schaffen wir ein Angebot, das alltagstauglich ist und direkt dort ansetzt, wo Menschen wohnen und arbeiten. Laden im Alltag erleichtern Mit unseren E-Ladestationen schaffen wir eine Infrastruktur direkt vor Ort – im Parkhaus, im Wohnquartier und am Arbeitsplatz. So können Elektrofahrzeuge bequem und ohne zusätzliche Wege geladen werden. Beispiele dafür sind das Parkhaus Colosseum in der Hirnbeinstraße, das Parkhaus Thingers im Schwalbenweg und der Standort an der Funkenwiese in der Leutkircher Straße. Für uns als kommunales Wohnungsunternehmen gehört Mobilität zum Wohn- und Arbeitsumfeld dazu. Deshalb platzieren wir unsere Ladeangebote bewusst dort, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Das sorgt für kurze Wege und eine gute Erreichbarkeit. Nachhaltig und regional Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur setzen wir konsequent auf Nachhaltigkeit. An allen Standorten wird ausschließlich regional und ökologisch erzeugter Strom verwendet. So verbinden wir moderne Mobilität mit unserer Verantwortung für Umwelt und Region. Gleichzeitig achten wir darauf, dass unsere Angebote zuverlässig und einfach nutzbar sind. Denn Elektromobilität kann sich nur dann im Alltag durchsetzen, wenn das Laden unkompliziert möglich ist. Offen für alle Nutzer Unsere Ladeinfrastruktur steht allen offen – nicht nur unseren Mietern und Eigentümern. Dank der Unterstützung gängiger Abrechnungssysteme ist das Laden flexibel und transparent möglich. So lässt es sich problemlos in den Tagesablauf integrieren. Mit diesem Angebot wollen wir einen praktischen Beitrag zur Mobilitätswende in Kempten leisten. Jeder neue Ladepunkt verbessert die Infrastruktur vor Ort und macht den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug einfacher. Unsere Ladestandorte im Überblick • Parkhaus Colosseum, Hirnbeinstraße > 5 Ladepunkte • Funkenweise, Leutkircher Straße > 2 Ladepunkte • Parkhaus Klinikum, Robert-Weixler-Straße > 3 Ladepunkte • Parkhaus Klinikum Bezirkskrankenhaus, Robert-Weixler-Straße > 4 Ladepunkte • Wohnen am Weiher, Schwalbenweg > 2 Ladepunkte • Sheddachhalle, Keselstraße > 2 Ladepunkte • Parkhaus Altstadt, Burgstraße > 4 Ladepunkte • Parkhaus Thingers, Schwalbenweg > 4 Ladepunkte • Atrium Wohnen, Mozartstraße > 2 Ladepunkte • Parkhaus Rathaus, Kronenstraße > 4 Ladepunkte • Aybühlweg > 2 Ladepunkte • Calgeerpark, Haubensteigweg > 2 Ladepunkte • Parkstadt Engelhalde, Leonhardstraße > 2 Ladepunkte • Haus Hochland, Prälat-Götz-Straße > 2 Ladepunkte Mehr Zeit fürs Wesentliche – KI unterstützt die Verwaltung

HEIMAT NEU LEBEN SEITE 12 AniCura zieht in den Haubensteigweg 19 Neue Perspektiven für die tiermedizinische Versorgung in Kempten Seit dem 1. Februar 2026 ist die AniCura Deutschland GmbH neue Mieterin von Sozialbau. Mit dem Umzug von der bisherigen Praxis in der Bleicherstraße in das Gebäude am Haubensteigweg 19 bezieht das Unternehmen einen neuen, gut sichtbaren Standort direkt am Adenauerring. Das freistehende Gebäude bietet rund 400 m² Praxisfläche und schafft optimale räumliche Voraussetzungen für eine moderne tiermedizinische Versorgung. Dank der verkehrsgünstigen Lage ist die neue Praxis sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für Tierhalterinnen und Tierhalter bedeutet dies kürzere Wege und einen zentralen Ansprechpartner für die Gesundheit ihrer Tiere. AniCura Deutschland steht für hochwertige veterinärmedizinische Leistungen, moderne Ausstattung und ein starkes Netzwerk aus Tierarztpraxen. Der Standort in Kempten ermöglicht es, diese Qualitätsstandards weiter auszubauen und gleichzeitig ein angenehmes Umfeld für Tier, Halter und Praxisteam zu schaffen. Auch aus Sicht von Sozialbau ist das neue Mietverhältnis ein Gewinn: Die nachhaltige Nutzung des Standorts sowie die Ansiedlung eines medizinischen Dienstleisters stärken die Nahversorgung im Stadtgebiet und tragen zur Aufwertung des Bereichs rund um den Adenauerring bei. Mit dem neuen Praxisstandort am Haubensteigweg 19 setzt AniCura Deutschland ein klares Zeichen für Kontinuität und Zukunftsfähigkeit in Kempten. Sozialbau freut sich, das Unternehmen seit Februar 2026 als Mieter begrüßen zu dürfen, und wünscht dem gesamten Team einen erfolgreichen Start am neuen Standort. Das Sozialbau Parkhaus „Am Rathaus“ in der Kronenstraße wird bis 2029 in mehreren Bauabschnitten umfassend saniert. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, um den Betrieb für Dauer- und Kurzparker so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Ziel ist es, die bauliche Substanz langfristig zu sichern, die Sicherheit zu erhöhen und das Parkhaus zukunftsfähig auszurichten. Was wird konkret saniert? Der alte, spröde und teilweise brüchige Gussasphalt wird vollständig entfernt. Danach werden Beton und Tragwerk geprüft und bei Bedarf instandgesetzt. Anschließend wird eine helle, robuste und rutschfeste Bodenbeschichtung aufgebracht, die Optik, Schutz und Sicherheit verbessert. Wände und Stützen werden ebenfalls überarbeitet und neu gestrichen, um ein moderneres Erscheinungsbild zu schaffen. Zudem wird die Beleuchtung schrittweise auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt – für bessere Lichtverhältnisse und ein höheres Sicherheitsgefühl. Arbeiten laufen seit Mai 2025 Die ersten Maßnahmen fanden im Sommer 2025 auf den Ebenen 9 und 10 statt und wurden Anfang November 2025 abgeschlossen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen flossen direkt in die weiteren Planungen ein, um Bauabläufe zu optimieren und Belastungen zu minimieren. Aufgrund dieser Erkenntnisse konnte der zweite Bauabschnitt vorgezogen werden und startete bereits im Oktober 2025. Die Ebenen 7 und 8 wurden daher schon Ende Mai 2026 wieder freigegeben werden. Währenddessen blieben die Ebenen 0 bis 4 sowie 9 und 10 weitgehend geöffnet. Nun geht es in die nächste Runde Parallel zum Abschluss der Beton- und Beschichtungsarbeiten auf den Ebenen 7 und 8 haben inzwischen die Arbeiten auf den Ebenen 5 und 6 begonnen. Auch hier wird der Verkehrsfluss so weit wie möglich aufrechterhalten und die Erreichbarkeit der bereits freigegebenen Parkflächen sichergestellt. Eine Sanierung dieser Größenordnung stellt jedoch eine erhebliche Herausforderung für die Verkehrsführung dar. Einschränkungen wie Ampelsteuerung oder kurzfristige Sperrungen sind daher unvermeidbar. Zur Entlastung ist vor Ort zusätzliches Personal im Einsatz, das den Verkehr lenkt und Besucher unterstützt. Insbesondere Kurzparker müssen in dieser Bauphase leider mit spürbaren Einschränkungen, Verzögerungen und erschwerten Bedingungen rechnen. Ein herzlicher Dank an alle Nutzer des Parkhauses sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern, die die Bauzeit mit viel Geduld begleiten und die damit verbundenen Einschränkungen sowie zeitweiligen Lärmbelastungen geduldig tragen. FIT FÜR DIE ZUKUNFT Großsanierung im Parkhaus „Am Rathaus“ ­

Energie und Service kommt von ZEUS Die ZEUS GmbH, die „Green-Company“ der Sozialbau organisiert die klimaschonende Wärmeversorgung von rund 4.671 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit etwa 374.000 m² Fläche im gesamten Vermietungs- und Verwaltungsbestand der Sozialbau. Grundlage ist das Fernwärmenetz des Zweckverbands für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK). Bereits 67 % des verwalteten Bestands werden heute über Fernwärme versorgt. Gemeinsam mit dem Allgäuer Überlandwerk (AÜW) bietet Sozialbau zudem 40 öffentliche E-Ladepunkte in Wohnquartieren und Parkhäusern an. Photovoltaikanlagen mit rund 930 kWp erzeugen jährlich etwa 930.000 kWh Solarstrom und versorgen rechnerisch rund 400 Wohneinheiten. Strategische Modernisierung = Kluge Nachhaltigkeit Seit 1990 hat Sozialbau den CO₂-Ausstoß bereits um knapp 80 % gesenkt. Das gesetzliche Reduktionsziel von 65 % bis 2030 ist damit schon heute übertroffen. So befindet sich Sozialbau in der Spitzengruppe von 3.000 Wohnungsunternehmen in Deutschland. Strategieprozess Sozialbau 2035 2024 hat die neue Geschäftsleitung den Strategieprozess „Purpose-Sozialbau 2035“ initiiert. Ziel ist ein klarer Kompass für die künftige Ausrichtung des Unternehmens. 2025 wurde dazu ein gemeinsames Leitbild entwickelt. 70 Jahre Sozialbau Seit der Gründung 1956 ist Sozialbau verlässlicher Partner der Stadt Kempten als Vermieter, Verwalter, Stadtsanierer und Quartiersentwickler. Bisher wurden rund 9.000 Wohnungen und Eigenheime errichtet und damit die städtebauliche Entwicklung Kemptens maßgeblich geprägt. Sozialbau ist Arbeitgeber des Jahres 2025/2026 Von TOP JOB wurde Sozialbau in der Größenklasse 101-250 Mitarbeitende als bester Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Bereits 2016 und 2020 erhielt das Unternehmen das TOP JOB-Arbeitgebersiegel. Sonderlob an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Geschäftsführer Thomas Heubuch und Martin Langenmaier betonen, dass das hohe Pensum nur durch den großen Einsatz und die Identifikation aller Mitarbeitenden mit ihren Aufgaben möglich war. Auch Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Schoch dankte dem Team für die starke Leistung. Umbau Haus Hochland für die Montessori Fachoberschule Parkstadt Engelhalde, 2. Bauabschnitt Mit der Jahresbilanz 2025 legten die Geschäftsführer Thomas Heubuch und Martin Langenmaier Aufsichtsrat und Gesellschaftern erneut ein glänzendes Ergebnis vor: Der Jahresüberschuss beträgt 7,7 Mio. Euro. In den vergangenen zehn Jahren hat Sozialbau 959 attraktive Neubau-Wohnungen geschaffen und dafür stattliche 226 Mio. Euro Bauinvestitionen umgesetzt. Entstanden sind 640 attraktive Eigentumswohnungen und 319 barrierearme Mietwohnungen für rund 2.100 Bürger in Kempten. Seit Anfang 2024 realisiert Sozialbau zudem in der Parkstadt Engelhalde rund 400 neue Miet- und Eigentumswohnungen für etwa 1.000 Menschen. Hervorragende Bilanz Im Jahr 2025 erwirtschafteten 137 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 68,9 Mio. Euro. Gleichzeitig stemmte Sozialbau Bauinvestitionen von rund 39,3 Mio. Euro. Die Bilanzsumme stieg auf 241,7 Mio. Euro nach 233,7 Mio. Euro im Vorjahr. Der Eigenkapitalanteil liegt bei starken 49 %. Trotz eines anhaltend schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds wurden alle geplanten Neubau-, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie wichtige Digitalisierungsprojekte umgesetzt. Kerngeschäft Mietwohnen Die nachhaltige Bewirtschaftung von 7.703 Wohn- und Gewerbeeinheiten bleibt das Kerngeschäft. Die 4.373 Sozialbau-eigenen Mietwohnungen sind mit einer günstigen Durchschnittsmiete von 6,87 €/m², inklusive der Neubau-Vermietungen, sozial orientiert vermietet. Mit dem qualitätvollen und trotzdem günstigen WohnrauAngebot garantiert Sozialbau die wirkungsvollste Mietpreisbremse im Allgäu. Aus dem Bestand der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wurden 2025 weitere 81 Wohnungen in der Ostbahnhofsiedlung erworben, nachdem bereits 2023 170 Wohnungen in der Rottachsiedlung übernommen worden waren. Für die Rottachsiedlung wird nun in enger Abstimmung mit der Stadt Kempten und der BImA die Grundlage für einen städtebaulichen Wettbewerb geschaffen. Zuverlässiger Partner für Gewerbebetriebe und Unternehmen Auch in der gewerblichen Vermietung bleibt Sozialbau ein verlässlicher Partner. In Kempten werden 696 Gewerbeeinheiten mit insgesamt über 75.290 m² Nutzfläche bewirtschaftet. Damit zählt Sozialbau zu den größten Gewerbe-Immobilienanbietern in Schwaben. Modernisierung garantiert Nachhaltigkeit und Wohnwert-Steigerung 2025 flossen 13,2 Mio. Euro in Instandhaltung und Modernisierung. Sozialbau investiert damit rund 35 €/m² in den Bestand und liegt über dem Benchmark der Wohnungswirtschaft. In den vergangenen 15 Jahren summieren sich diese Investitionen auf 155 Mio. Euro. Das hat zu einer Energieeinsparung von rund 30 % geführt und die Nachhaltigkeitsstrategie deutlich vorangebracht. Sozialbau bleibt damit auf Kurs, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Projektvielfalt im Wohnungs-Neubau Im Geschäftsjahr 2025 wurden das Mitarbeiter- und Studentenwohnen am Calgeerpark fertiggestellt sowie der zweite Bauabschnitt in der Parkstadt Engelhalde mit rund 400 neuen Miet- und Eigentumswohnungen begonnen. Zum Quartier gehören außerdem Nahversorgung, Kindertagesstätte, Quartiers-Parkhaus, Büros, Kreativräume und ein Stadtteilplatz. Im Kreativquartier bezog 2025 das „Neue Areal“ knapp 930 m² Gewerbeflächen; das Architekturbüro „f64“ ist dort bereits seit 2024 auf 1.470 m² ansässig. Für das Nahversorgungs- und Gewerbegebäude mit ca. 8.200 m² fand am 05.05.2026 die Grundsteinlegung statt. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Seit Anfang 2025 wird außerdem das ehemalige Haus Hochland für die Montessori Schule umgebaut mit Fertigstellung zum Schulbeginn 2026. Von den Gesamtbauinvestitionen 2025 in Höhe von 39,3 Mio. Euro flossen rund 24 Mio. Euro in Neubauprojekte im Anlage- und Umlaufvermögen. Mitarbeiter- und Studentenwohnen am Calgeerpark Wohnbau-Offensive der Sozialbau seit 2015 – das größte Neubauprogramm seit den 1970er Jahren „In der Eich“ 59 Reihenhäuser und Eigentumswohnungen „Jakobwiese“, Alfred-Weitnauer-Straße 181 Eigentumswohnungen „Sheddachhalle“, Keselstraße 46 Mietwohnungen („Kemptener Modell“) „Stiftsstadt-Wohnen GbR“ 121 Eigentumswohnungen Neue Mitte Thingers 36 Mietwohnungen („Kemptener Modell“) „Wohnen im Calgeer-Park“ 53 Mietwohnungen („Kemptener Modell“) „Wohnen im Calgeer-Park“ 45 Studentenwohnungen Wohnpark „Funkenwiese“ 183 Miet- und Eigentumswohnungen/2 Gewerbe Holzhaus „Wohnen am Weiher“ 21 Mietwohnungen Atrium A2, Allgäuer-/Mozartstraße 23 Mietwohnungen/1 Gewerbe Parkstadt Engelhalde 56 Eigentumswohnungen (1. BA) Apartmenthaus am Calgeerpark 68 Mitarbeiter- und Studentenwohnungen Parkstadt Engelhalde 67 Eigentumswohnungen/3 Gewerbe (2. BA im Bau) = 959 neue Wohnungen / 6 Gewerbe HEIMAT NEU LEBEN SEITE 14 Parkstadt Engelhalde, Kreativquartier „Neue Areal“ Starkes Jahr für Wohnungsbau und Bestand

Zum Schuljahr 2026/27 startet die Montes- sori Fachoberschule für Gestaltung (MOSAllgäu) im September in ihren neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Haus Hochland in Kempten. Nach einer intensiven und teilweise herausfordernden Sanierung mit komplettem Umbau des früheren Bühnenhauses kann der Unterricht nun beginnen. Entsprechend den Anforderungen der MOS wurde das Gebäude gezielt auf die Bedürfnisse der Fachoberschule ausgerichtet und umgebaut. Die Innenräume gestalten die Schülerinnen und Schüler der MOS nach der Übergabe durch die Sozialbau selbst mit. Charakter erhalten, Räume neu gedacht Von Anfang an war es allen Beteiligten wichtig, den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu bewahren. Dieser wird insbesondere durch die Fassade, das großzügige Foyer und den Saal im Stil der 1970er-Jahre geprägt und konnte so weit wie möglich erhalten bleiben. Der zusätzliche Raumbedarf wurde durch den Um- und Neuaufbau des ehemaligen Bühnenbereichs gedeckt – ganz im Sinne des Mottos: „Bestehendes neu gedacht“. Wo immer möglich, wurden bestehende Räume weitergenutzt und für die neue Nutzung als Kunsträume, Werkstätten sowie Bereiche für Schulleitung und Lehrkräfte angepasst, ohne ihre HAUS HOCHLAND WIRD MOS-ALLGÄU Bei der Schlüsselübergabe von links: Raphael Brandmiller (Geschäftsführer der Augsburger Lehmbaugruppe), Sozialbau-Geschäftsführer Martin Langenmaier, Schulleiterin Katharina Fahdt, Oberbürgermeister Christian Schoch und Sozialbau-Geschäftsführer Thomas Heubuch. HEIMAT NEU LEBEN SEITE 16 Grundstruktur zu verändern. Statt einem Neubau konnten so nachhaltig, wertvolle Bestandsressourcen erhalten und gesichert werden. Komplexe Sanierung unter neuen Standards Wie so oft beim Bauen im Bestand blieb auch dieses Projekt nicht ohne Überraschungen: Die bauliche Substanz erwies sich stellenweise weniger gut als erwartet. Gleichzeitig galt es, neue Öffnungselemente behutsam in das bestehende Gebäude zu integrieren. Darüber hinaus machte die neue Nutzung eine umfassende technische Modernisierung erforderlich. Aktuelle Anforderungen an Brand- und Schallschutz sowie an die energetische Qualität wurden erfüllt und das Gebäude in allen Bereichen entsprechend ertüchtigt. Auch die digitale Infrastruktur wurde zeitgemäß und zukunftssicher ausgebaut. Zudem wurde die gesamte Sanitärtechnik erneuert und die Wärmeversorgung auf Fernwärme umgestellt. Kreative Förderung bis zum Fachabitur In den neuen Räumen bietet die MOS jungen Erwachsenen vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Gestaltung. Sie lernen verschiedene künstlerische und gestalterische Techniken kennen und entwickeln ihre individuellen Fähigkeiten weiter. Diese gezielte Förderung führt die Schülerinnen und Schüler bis zum Fachabitur. Ort der Begegnung für alle Auch nach der Umgestaltung bleibt das Gebäude ein offenes Haus der Begegnung. Es öffnet sich künftig für Veranstaltungen und Ausstellungen allen Bürgerinnen und Bürgern. Rund 3,6 Millionen Euro hat die Sozialbau in die Sanierung und den Umbau investiert. MOS-Allgäu startet im Haus Hochland Schulstart im Sommer

PARKSTADT ENGELHALDE Nachhaltigkeit, die überzeugt Das Quartier wird als sogenannte Schwammstadt realisiert und trägt so zu einem angenehmen Mikroklima bei. Photovoltaikanlagen auf allen Dächern erzeugen nachhaltige Energie, die der Eigentümergemeinschaft zugutekommt. Ein Konzept, das Umweltbewusstsein und langfristigen Werterhalt verbindet. Stadt und Natur im Einklang Die Kemptener Altstadt ist in wenigen Minuten erreichbar, ebenso die Wege entlang der Iller. Ob Stadtbummel, Naturerlebnis oder ein entspannter Abend auf dem Balkon oder der Terrasse – hier ist alles möglich. Der zweite Bauabschnitt In ruhiger, parknaher Lage entstehen vier Wohnhäuser mit insgesamt 67 Eigentumswohnungen. Das Angebot reicht von 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen über Townhouses bis hin zu Maisonette-Wohnungen. Alle Einheiten sind barrierearm erreichbar, gut durchdacht geplant und an die Tiefgarage angebunden. Aktuelle Baufortschritte HAUS 1: Rohbauarbeiten in Keller, Erd- und 1. Obergeschoss abgeschlossen; aktuell wird das 2. Obergeschoss gemauert. HAUS 2: Rohbauarbeiten bis einschließlich 2. Obergeschoss fertiggestellt; aktuell wird das 3. Obergeschoss gemauert. HAUS 3: Rohbau vom Keller bis zum 3. Obergeschoss abgeschlossen; aktuell wird das 4. Obergeschoss gemauert. HAUS 4: Rohbau vom Keller bis zum 3. Obergeschoss fertiggestellt; aktuell Dacharbeiten und Fenstereinbau. Mehr Zuhause. Mehr Leben. Mehr Zukunft. Willkommen an einem Ort, der neue Maßstäbe setzt: Direkt am 160.000 m² großen Engelhaldepark entsteht in attraktiver Kemptener Lage ein Wohnquartier, das modernes Leben neu definiert. Die Parkstadt Engelhalde vereint stilvolle Architektur, nachhaltige Planungskonzepte und hohe Lebensqualität zu einem Zuhause, das heute begeistert und morgen überzeugt. Hier verbinden sich urbaner Komfort und naturnahe Erholung zu einem harmonischen Ganzen. Ein durchdachtes Umwelt- und Mobilitätskonzept, großzügige Grünflächen und eine hervorragende Infrastruktur machen das Quartier zu weit mehr als einem Wohnort – es ist ein Ort zum Ankommen und Wohlfühlen. Wohnen am Park – jeden Tag Natur erleben Ein paar Schritte genügen, und Sie stehen mitten im Grünen. Statt Verkehr und Lärm erwarten Sie Ruhe, frische Luft und Raum zur Erholung. Die direkte Parklage bietet eine Lebensqualität, die in Kempten nur selten zu finden ist. Alles da. Alles nah. Alles entspannt. Einkaufen, Besorgungen und alltägliche Wege lassen sich bequem erledigen. Ein Lebensmittel-Nahversorger im Quartier, erreichbar über autofreie Wege, sorgt für kurze Wege und mehr Komfort im Alltag. Mobilität, die Freiräume schafft Mobilität wird hier flexibel, nachhaltig und komfortabel gedacht: • Bushaltestelle direkt am Quartier, • E-Carsharing-Angebot, • Lastenradverleih für Alltag und Freizeit. Ihr Auto bleibt in der Tiefgarage – und Sie gewinnen neue Bewegungsfreiheit. Ein Zuhause für Familien Die Parkstadt Engelhalde bietet ideale Voraussetzungen für Familien: • Mini-Kitas im Quartier, • Kindergarten direkt vor Ort, • autofreie Innenbereiche mit direkter Parkanbindung. So können sich Kinder sicher bewegen – und Eltern den Alltag entspannter gestalten. Mehr als Wohnen – ein neues Lebensgefühl Bewusst leben, Qualität schätzen und an morgen denken. Ein Quartier, das Alltag, Natur und Komfort miteinander verbindet. Willkommen zuhause. > Für weitere Informationen steht Ihnen unser Immobilienberater Stefan Hoefert gerne unter Telefon 0831/2 52 87-850 oder unter E-Mail vertrieb@sozialbau.de zur Verfügung. HEIMAT NEU LEBEN SEITE 18 Unverbindliche Farb- und Gestaltungsillustration 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 1 2 3 4 5 6 7 Kabine, krankentragentauglich (mind. 1,10 x 2,10 m) Haus 1 3-Zimmer-Wohnung, Erdgeschoss, ca. 101 m² Haus 2 4-Zimmer-Maisonettewohnung, 2. + 3. Obergeschoss, ca. 103 m²

HEIMAT NEU LEBEN SEITE 20 Am 5. Mai 2026 fand die feierliche Grundsteinlegung für das erste Gebäude der östlichen Gebäudespange statt: Das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ – ein wichtiger Meilenstein für die Parkstadt Engelhalde. Was vor Jahren als städtebauliche Vision begann, nimmt nun greifbare Form an. Die Sozialbau gestaltet ein zukunftsfähiges Quartier – mit Wohnraum, Nahversorgung, Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität. Der Grundstein wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Christian Schoch, den Pfarrern Aleksander Gajewski und Vitus Schludermann, den Geschäftsführern Thomas Heubuch und Martin Langenmaier sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrats, der Stadtverwaltung, der Planer und Baupartner gesetzt. Ein Moment, der für die Bedeutung des Projekts steht: Die Parkstadt Engelhalde wird nicht nur Wohnraum für rund 1.000 Menschen schaffen, sondern auch ein neues Zentrum für das Stadtgebiet am Engelhaldepark werden. Ein Gebäude, viele Funktionen Im Fokus steht das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ – ein vier- bis fünfgeschossiges Gebäude. Im Erdgeschoss entsteht ein Lebensmittelmarkt mit rund 2.000 m² Handelsfläche mit Bedienungs-Frischetheke, umfassenden Lagerkapazitäten und einem modernen Bäckereishop mit Café. Dieser öffnet sich mit großzügigen Freisitzen direkt zum verkehrsberuhigten Engelhaldeplatz und soll so zu einem lebendigen Treffpunkt für Bewohner, Nachbarn, Besucher und Arbeitende werden. Darüber erstrecken sich rund 6.200 m² hochwertige Gewerbeflächen. Ob als Arztpraxis, Büro oder Dienstleistungsbetrieb – die Flächen sind flexibel teilbar und an individuelle Nutzungsbedürfnisse anpassbar. Große Fensterfronten und lichtdurchflutete Grundrisse sorgen für eine helle, offene Atmosphäre. Ein besonderes Highlight: der große gemeinschaftliche Terrassengarten im zweiten Obergeschoss. Hier können Beschäftigte die Mittagspause genießen oder sich für informelle Meetings treffen – mit Blick auf den grünen Quartiersplatz und den angrenzenden Engelhaldepark. Architektur im Einklang mit der Umgebung Das Gebäude fügt sich mit seiner fein gegliederten Glasfassade mit integriertem Sonnenschutz harmonisch in das städtebauliche Gesamtkonzept ein. Der optisch abgesetzte, teilweise begrünte Sockelbereich gliedert die Nutzungen klar: Handel unten, Büros und Praxen darüber. Diese Gestaltung unterstreicht die urbane Qualität des Quartiers und setzt gleichzeitig einen modernen, lebendigen Akzent für den neuen Stadtteil. Ein neues Herz schlägt für Kempten Nachhaltigkeit von Anfang an Verantwortung für Umwelt und Zukunft ist bei Sozialbau kein Schlagwort, sondern Bauprinzip. Die Beheizung der Gebäude erfolgt mit Nahwärme und wird durch die Photovoltaikanlage auf dem Gründach ergänzt. Eine weitere Photovoltaikanlage, deren Strom die Ladeinfrastruktur versorgt, ist auf dem Quartiersparkhaus vorgesehen. „Nachhaltigkeit fängt bei uns schon im Keller an – und reicht bis aufs Dach“, betont Martin Langenmaier, Geschäftsführer der Sozialbau. „Mit Nahwärme, Gründächern und eigenen Solaranlagen setzen wir auf langfristige Energieeffizienz. Damit tragen wir nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern schaffen gleichzeitig bezahlbaren, zukunftssicheren Wohn- und Arbeitsraum.“ Barrierefreiheit ist selbstverständlich: Alle Geschosse sind über drei großzügige Treppenhäuser und Aufzüge erreichbar. Auch die Tiefgarage im Untergeschoss bietet nicht nur Stellplätze, sondern auch Lademöglichkeiten für Fahrräder und Elektroautos – ein wichtiger Baustein für eine zukunftsgerichtete Mobilität. Mobilität neu gedacht – weg vom Auto, hin zum Miteinander Ein zentrales Anliegen der Planung: Die Innenfläche des Quartiers bleibt autofrei. Fußgängerinnen, Radfahrer und Kinder sollen sich sicher und ungestört bewegen können. Die Zufahrt für Anlieferung, Mitarbeiterverkehr und Besucher erfolgt ausschließlich über die Ostseite – abgewandt von Wohngebäuden und Gemeinschaftsflächen. Über eine neu gestaltete Erschließungsstraße vom Schumacherring aus gelangen Autofahrer direkt ins Quartiersparkhaus mit über 370 Stellplätzen. Besonderes Detail: Im Erdgeschoss des Parkhauses sind die Parkflächen ebenerdig befahrbar – ideal für Einkaufswägen. Hier befinden sich auch barrierefreie Plätze für Rollstuhlfahfahrer/-innen und Familien. Die oberen Etagen dienen als Parkraum für Beschäftigte und Kunden des „Parkstadt Engelhalde Zentrums" sowie für Quartiersbesucher. Ein Quartier wächst – mit Weitblick Bis zur gemeinsamen Eröffnung im Sommer 2028 – des Nahversorgungsgebäudes, des Quartiersparkhauses und der Freianlagen – wird die Sozialbau rund 40 Millionen Euro investiert haben. Doch damit endet die Entwicklung nicht: Der dritte Bauabschnitt, ein zehnstöckiger Büroturm am Eingang der Parkstadt, wird künftig als architektonisches Landmark und weiterer Impulsgeber für Arbeitsplätze und urbanes Leben dienen. „Die Parkstadt Engelhalde ist mehr als ein Bauprojekt“, sagt Oberbürgermeister Christian Schoch. „Es ist ein Beitrag zu einem lebendigen, nachhaltigen und sozial durchmischten Kempten.“ Thomas Heubuch, Geschäftsführer der Sozialbau, ergänzt: „Wir schaffen hier nicht nur Gebäude, sondern Lebensräume – mit Nähe, Natur und Zukunftschancen.“ Haus 1 Haus 4 IV Haus 3 VII IV IV V IV IV V IV IV IV IV IV VI IV IV V V IV IV IV IV V IV V V IV IV V VI IV Haus 1 Haus 2 Haus 2 Haus 3 4suaH 1. Bauabschnitt 2. Bauabschnitt Büro/Gewerbe/Lebensmittelmarkt Kindertagesstätte Parkgarage Bürogebäude Mobilitätshub 8 Kreativquartier Kurzinfos im Überblick Investitionsvolumen (Bauabschnitte 3 & 5): ca. 40 Mio. Euro Lebensmittelmarkt: ca. 2.000 m² Handelsfläche + Café mit Freisitz Büro- und Praxisflächen: ca. 6.200 m², flexibel teilbar ab 100 m² Barrierefreier Zugang: über 3 Treppenhäuser und Aufzüge Nachhaltigkeit: Nahwärme, Gründach, Photovoltaik Eröffnung geplant: Sommer 2028 8 IV VII IV IV IV IV IV IV IV IV IV VI IV IV IV IV IV IV IV IV IV VI IV Haus 1 Haus 4IV Haus 3 VII IV IV V IV IV V IV IV IV IV IV VI IV IV V V IV IV IV IV V IV V V IV IV V VI IV Haus 1 Haus 2 Haus 2 Haus 3 4suaH Grundsteinlegung für das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“

Schenkenstraße 36/3 88213 Ravensburg Tel. 0751/7916564 Fax. 7916558 info@holzner-architekten.de HOLZNER ARCHITEKTEN h. OBJEKTPLANER AUFTRAGGEBER / BAUHERR GEZEICHNET GENERALÜBERNEHMER Züblin AG Bereich Bodensee Technisches Büro Krumme Jauchert 2 88085 Langenargen Tel.: 07543/96299-0 DATUM M. 1:100 27.03.2026 Projektname HO Sozialbau Kempten Wohnungs- und Städtebau GmbH Allgäuer Straße 1 87435 Kempten (Allgäu) vertr. d. Herr Thomas Heubuch Neubeu eines Mehrfamilienhauses in Kempten Rottachstraße Flst. Nr. 1799/4,1799/14, 1799/9 +15,12 ±0,00 14,92 1,54 12,22 +0,20 Grenze 44,325 ±0,00 +0,20 +2,92 +3,12 +5,84 +6,04 +8,76 +8,96 +11,68 +11,88 +14,60 +15,12 12,18 1,54 14,92 15,12 3,07 20 2,72 20 2,72 20 2,72 20 2,72 20 52 2,92 2,92 2,92 2,92 2,92 375 8,40 10 2,95 355 1,54 Fundamentbodenplatte nach Angabe Statiker extensive Dachberünung EG 1. OG 3. OG DG PV - Anlage Treppenhaus Mobilitätsraum Treppenhaus Mobilitätsraum Treppenhaus Mobilitätsraum Treppenhaus Mobilitätsraum Treppenhaus 17 Stg. 17,2/27,5 17 Stg. 17,2/27,5 17 Stg. 17,2/27,5 17 Stg. 17,2/27,5 Ausgang Garten Balkon Balkon Balkon Balkon Aufzug EFFH= 662,05 NHN Süden Osten Schnitt B - B Ansichten, Schnitt B-B Serielles Bauen für bezahlbaren Wohnraum An der Rottachstraße geht es weiter HEIMAT NEU LEBEN SEITE 22 BAUVORHABEN ROTTACHSTR. Projektdaten im Überblick Bauweise: Hybridbau mit serieller Fertigung Energiestandard: Effizienzhaus 40 Technik: Fernwärme, Photovoltaik, Retentionsdach Wohnungen: 9 × Drei-Zimmer-Wohnungen á ca. 80 m², 20 × Zwei-Zimmer-Wohnungen á ca. 57 m² Gesamtwohnfläche: ca. 1.860 m² Umbauter Raum: ca. 8.450 m³ Nach dem erfolgreichen Abbruch des Bestandsgebäudes an der Rottachstraße 22–24 im Frühjahr 2026 befinden sich die Vorbereitungen für den Neubau in einer entscheidenden Phase. Baubeginn abhängig von Förderzusage Der Bauantrag wurde Ende März 2026 eingereicht. Aktuell verzögert sich der Zeitplan jedoch aufgrund geänderter Förderprogramme. Die Beauftragung der nächsten Planungsphasen und der Bauausführung ist erst nach verbindlicher Zusage der Fördermittel möglich. Die Sozialbau rechnet weiterhin mit einem zügigen Baubeginn und hofft auf eine zeitnahe positive Förderentscheidung. Solide Grundlage trotz anspruchsvollem Baugrund Eine Kampfmitteluntersuchung wurde bereits abgeschlossen und das Planum für den Neubau ist vorbereitet. Bevor mit dem Hochbau begonnen werden kann, müssen zunächst bestehende Versorgungsleitungen (Sparten) teilweise umverlegt werden. Aufgrund der lokalen Bodenbedingungen – den sogenannten „Kemptener Sanden“ – ist eine aufwendige Bohr- und Rammpfahlgründung erforderlich, um die langfristige Standsicherheit des Gebäudes zu gewährleisten. Serielles Bauen mit klarer Struktur Das Bauvorhaben wird in serieller Hybridbauweise realisiert und überzeugt durch Wirtschaftlichkeit verbunden mit hoher Qualität. Standardisierte Grundrisse ermöglichen eine effiziente, wirtschaftliche Umsetzung und schaffen zugleich alltagstaugliche, gut nutzbare Wohnflächen. Zwischen den Wohnungen kommen Fertigteil-Betonschotten zum Einsatz, ergänzt durch Fertigteil-Hohlraumdecken. Innenwände werden in Trockenbauweise ausgeführt, die Außenwände in Holzrahmenkonstruktion errichtet. Ein zentrales Element des Konzepts sind durchgängige, zentral angeordnete Installationsschächte. Über diese werden vorgefertigte Badmodule und Küchenzeilen schnell und präzise angeschlossen. Dank dieses durchdachten Systems sind hohe Bauqualität und kurze Bauzeiten möglich. Ausblick Mit dem Projekt „Serielles Bauen“ an der Rottachstraße 2224 leistet die Sozialbau einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung und zur Schaffung dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraums. Sobald die Fördermittel zugesichert sind, können die nächsten Planungsschritte vergeben werden. Die Sozialbau hofft, den Baubeginn zügig realisieren zu können – um möglichst bald neuen Wohnraum für Kempten zu schaffen. Regiebetrieb – fit für die Zukunft Seit über 30 Jahren hat der Regiebetrieb von Sozialbau Kempten seinen Standort im Kemptener Westen am Aybühlweg. Hier arbeiten neun verschiedene Handwerksberufe sowie die Fuhrparkbetreuung – mit Werkstätten, Lagern, Büros, Aufenthalts- und Schulungsräumen unter einem Dach. Die personelle Erweiterung der letzten Jahre und die stetige Entwicklung der Aufgabenstellungen haben den Lagerbedarf verändert. Gleichzeitig erforderten neue Anforderungen an Arbeitsstätten und die fortschreitende Digitalisierung eine Modernisierung der Räumlichkeiten. Durch eine optimierte Raumaufteilung entstanden nun klar getrennte Bereiche für Büros, Werkstätten und Lager. Moderne Regalsysteme wurden installiert, um den regelmäßigen Prüfvorschriften gerecht zu werden. Platz wurde auch für neue Geräte geschaffen – etwa die Treppenraupe oder die Verputzmaschine. Sie erleichtern den Transport und die Verarbeitung verschiedener Baumaterialien erheblich. Jeder Handwerker verfügt jetzt über einen eigenen Schreibtisch mit PCAusstattung. Damit ist sichergestellt, dass Auftragsabwicklung und Materialbeschaffung digital effizient und aktuell gestaltet werden können. Für schnelle Abstimmungen wurde im Flurbereich ein digitaler Anzeigebildschirm installiert. Er zeigt in Echtzeit den Fortschritt der Wohnungsmodernisierungen – so sind alle Kollegen jederzeit über den aktuellen Baustatus informiert. Zudem wurden rund 10 neue Nutzfahrzeuge in Betrieb genommen. Jeder Handwerker verfügt nun über einen eigenen Werkstattwagen mit individueller Inneneinrichtung. Das ermöglicht eine flexiblere Arbeitsplanung. Darunter befinden sich bereits mehrere Elektrofahrzeuge, die direkt auf dem Betriebsgelände geladen werden können. Besonders bemerkenswert: Alle Umbaumaßnahmen wurden in Eigenleistung der eigenen Mitarbeiter umgesetzt. Damit ist der Regiebetrieb nicht nur moderner, sondern auch nachhaltig gestärkt – und bleibt in wohnungsnaher Lage langfristig fit für die Zukunft.

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